Wenn das Handy zum Problem wird!

Wenn das Handy zum Problem wird!

Das sehen die Krankenkassen als zukünftiges Mega-Problem: Immer mehr (nicht nur junge) Menschen bekommen Nackenprobleme durch das ständige nach unten Schauen auf ihr Smartphone. In den Physiotherapiepraxen häufen sich schon jetzt die Fälle des sogenannten „Head-down-Syndroms“!

Je weiter der Kopf nach vorne gebeugt wird, desto mehr wird die Wirbelsäule strapaziert. Wenn der Kopf um 45 Grad gesenkt wird, steigt die zusätzliche Belastung durch die gebückte Haltung auf Muskeln und Knochen um bis zu 27 Kilogramm. Im Vergleich dazu, beim aufrechten Gang nur sind es nur vier bis fünf Kilogramm. Neben der drohenden Gefahr eines Bandscheibenschadens an den Nackenwirbeln schadet die unnatürliche Haltung auch den Faszien. Wer also regelmäßig mehrere Stunden am Tag vor seinem Handy verbringt, muss früher oder später mit Problemen rechnen, die dann häufig nur noch im Rahmen einer Physiotherapie behandelt werden können.

Werden Sie schon vorher aktiv!

  • Kleinere Verspannungen im Bereich des Nackens können häufig mit Wärme verbessert werden.
  • Hilfreich ist es auch, beim Schauen auf das Handydisplay, nur die Augen zu senken und nicht den ganzen Kopf.
  • Regelmäßig Sport und viel Bewegung stärken die Muskulatur, fördern die Durchblutung und sorgen so für ein geschmeidiges Fasziengewebe.
  • Auf Übungen, bei denen die Muskulatur durch Ziehen am Kopf „gedehnt“ wird, sollte hingegen komplett verzichtet werden.
  • Gezielte Übungen, die den gesamten Bewegungsapparat betrachten sind, genauso Teil der Physiotherapie wie eine Lockerung durch Massagetherapie.

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